biennialVom 14.-16. September 2012 fand in Kooperation mit der Fachhochschule Frankfurt die 3. Biennial IASA Conference statt. IASA ist die International Association for the Study of Attachment, also eine Vereinigung internationaler Bindungsforscher um Prof. Patricia M. Crittenden.Titel der diesjährigen Konferenz war „Attachment, Assessment and Treatment: The DMM Approach“. DMM steht für das Dynamic-Maturational Model for Attachment and Adaptation, also das Dynamische Reifungsmodell der Bindung und Anpassung.Tagungsvorsitzender und Verantwortlicher für die Organisation dieser Konferenz war Herr Dr. Martin Stokowy, Ltd. Oberarzt der Tagesklinik Alteburger Straße gGmbH.

Die Konferenz war mit knapp 200 Teilnehmern aus aller Welt gut besucht, die Resonanz war hervorragend. Wermutstropfen war, dass eine Simultanübersetzung ins Deutsche fehlte, was viele Teilnehmer aus Deutschland daran hinderte, die Konferenz zu besuchen. Mit insgesamt 30 Vorträgen, Seminaren, Runden Tischen, Symposien und Posterpräsentationen wurde ein reichhaltiges Informationsangebot geliefert. Thematisch ging es dabei um neueste Forschungsergebnisse aus den Bereichen Neurobiologie und Bindung, die Relevanz von Bindungsdiagnostik für (Familien-) Gerichtsverfahren, kulturabhängige Unterschiede der Bindungsstile, die Vorstellung diagnostischer Verfahren für alle Lebensabschnitte und deren konkrete Anwendung, sowie natürlich Beispiele aus dem Bereich Bindung und Therapie.Besonders erfreulich war der hohe Anteil an Studenten unter den Konferenzteilnehmern. Es wurde ein Preis für das beste Studentenposter angekündigt. Dieser Preis ging zu gleichen Teilen an Udita Iyengar (USA) und Jin Qu (USA).Die nächste Konferenz der IASA wird im Oktober 2015 in Miami, USA stattfinden.Das DMM bietet eine Zugangs- und Verstehensmöglichkeit selbst zu sehr schwer gestörten Patienten und Familien. Es ist interpersonell orientiert, nicht normativ, d.h. die Bedeutung von Verhalten wird nicht von außen zugeschrieben oder an externen Maßstäben bewertet, sondern aus der Beziehung heraus validiert. Bei Eltern-Kind-Beobachtungen heißt das z.B., die Funktion und Bedeutung eines Verhaltens wird daran validiert, was es in der beobachteten Beziehung auslöst und nicht daran, wie es für den Beobachter erscheint.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der IASA: http://www.iasa-dmm.org/ 

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